Lebensmittel des Monats Dezember: Der Feldsalat

Gemüseanbau in Deutschland ist im Winter nicht immer einfach und die Lebensmittelauswahl durchaus eingeschränkt. Der Feldsalat ist winterhart und seine Haupterntezeit liegt im Herbst und Winter. Durch seine interessante Nährstoffzusammensetzung wird er zu unserem idealen Lebensmittel im Dezember.

Geschichte

Feldsalat gehört zu den Baldriangewächsen und wird erst seit etwa 100 Jahren in Europa als Kurturpflanze angebaut. Feldsalat ist jedoch schon viel länger im asiatischen und europäischen Raum verbreitet. In der Zeit von Oktober bis April wuchs er als Unkraut auf den Feldern und bot den Menschen eine Gemüsealternative im Winter. Mit dem Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln verschwand er als Wildpflanze, wird zum Glück aber wieder angebaut.

Anbau im Garten

Feldsalat kommt mit den meisten Bodentypen zurecht und benötigt keinen Dünger, so dass er gut im eigenen Garten angebaut werden kann. Die Aussaat sollte dann zwischen Juli und August erfolgen. Er passt gut in Fruchtfolgen, z.B. nach Kartoffeln oder Möhren, was ihn ökologisch wertvoll macht. Er ist ein Schwachzehrer und benötgit deshalb keinen Dünger.

Geerntet wird er direkt über der Erdoberfläche und hält sich im Kühlschrank ein paar Tage. Gefrorene Blätter sollten nicht geerntet werden, da sie sonst welk werden.

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Zubereitung

Feldsalat zeichnet sich durch einen leicht nussigen Geschmack aus.

Feldsalat sollte gründlich geputzt werden, da er häufig sandig ist. Anschließend kann er als Salat krativ zubereitet werden. Hier bieten sich verschiedene Varianten an. Auf der Basis eines Dressings aus (saurem) Essig und hochwertigem (Raps-, Leinsamen-, Walnuss-,..) Öl kann er herzhaft und süß zubereitet werden. Beliebte Kombinationen sind Birne, Ziegenkäse und Walnüsse oder Granatapfelkerne und Pinienkerne.

Auch als Zutat in Smoothies oder Suppen, wie den japanischen Ramen (Nudelsuppe), eignet er sich gut.

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Nährwerte

Feldsalat zeichnet sich im Vergleich zu Eisbergsalat oder Kopfsalat durch einen hohen Vitamin- & Mineralstoffgehalt aus.

Nährstoff Gehalt pro 100 g Feldsalat Anteil des Tagesbedarfs einer Frau
Vitamin C 35 mg ca. 33 %
Beta-Carotin 3,9 mg ca. 80 %
Eisen 2 mg ca. 13 %
Kalium 420 mg ca. 10 %
Folsäure 120 µg ca. 30 %
Energie 14 kcal  

Feldsalat kann einen wertvollen Beitrag zur täglichen Nährstoffversorgung beitragen und dies auch schon in geringen Verzehrsmengen, wodurch er auch als Beilage sehr wertvoll für die Ernährung ist.

Fazit

Feldsalat ist ein ernährungsphysiologisch und ökologisch hochwertiges Lebensmittel und kann im Winter ruhig öfter mal auf dem Teller landen. Kombiniert mit verschiedenen Ölen, Gewürzen und weiteren Zutaten bringt er auch viel Abwechslung mit sich.

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