Lebensmittel des Monats Oktober: Der Rosenkohl

Der erste Rosenkohl aus heimischen Anbau steht bereits im September zur Verfügung, doch im Oktober ist die höchste Verfügbarkeit erreicht. Der Oktober ist auch der einzige Monat, in dem der heimische Anbau eine größere Menge liefert, als der Import. Bis März lässt sich Rosenkohl aus heimischen Anbau kaufen. Importwaren lassen sich hingegen das ganze Jahr finden.

Einkauf & Lagerung

Rosenkohl sollte möglichst frisch gekauft werden. Darauf deuten geschlossene Blätter und kleine, matte Köpfchen hin. Im Kühlschrank lässt sich Rosenkohl einige Tage aufbewahren.

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Verzehr

In Deutschland wird Rosenkohl meist gekocht und als Beilage gegessen. Rosenkohl eignet sich aber nicht nur zum Kochen oder für Aufläufe. Ich möchte hier zwei andere Ansätze vorstellen, welche sich mit etwas Kreativität auch noch toll erweitern lassen:

Gerösteter Rosenkohl

  • Rosenkohl waschen und halbieren. In einer Schüssel mit Knoblauch, Salz, Pfeffer und Öl vermischen. Den Rosenkohl auf einem Backblech oder einer Auflaufform verteilen und bei 200 °C 30 – 40 Minuten im Ofen rösten. Dadurch wird der Rosenkohl süßer und kross. Noch etwas herzhafter wird der Rosenkohl, wenn man ihn vor dem rösten mit Käse überstreut.

Asiatischer Rosenkohl

  • Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Ein Daumen dickes Stück Ingwer, eine rote Chili und 2 Knoblauchzehen hacken und in der Pfanne rösten. 250 g Rosenkohl waschen, vierteln und ebenfalls in die Pfanne geben. In die Pfanne werden nun 2 EL Sesamöl, 2 EL Sojasauce (Tamari) und 2 EL Ahornsirup gegeben. Das ganze rösten, bis der Rosenkohl weich ist.
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Rosenkohl schmeckt auch lecker in einem Auflauf

Nährwert

Nährstoff In 100 g
Energie 43 kcal
Protein 3 g
Fett 0,3g
Kohlenhydrate 9 g
Ballaststoffe 2,2 g
Eisen 1,4 mg
Magnesium 12 mg
Kalium 389 mg
Zink 0,4 mg
Vitamin A 38 µg
Vitamin C 85 mg
Vitamin B-1 0,14 mg
Vitamin B-6 0,22 mg
Nicain 0,75 mg

Rosenkohl zeichnet sich am meisten durch seinen hohen Vitamin C Gehalt aus. Bereits 100 g Rosenkohl decken fast die Zufuhrempfehlung für Vitamin C. Außerdem enthält Rosenkohl viel Kalium und gute Mengen an Eisen und Ballaststoffen.

Fazit

Rosenkohl ist ein klassisches Wintergemüse. Aus lokalem Anbau hat Rosenkohl einen kleinen ökologischen Fußabdruck und liefert viele Nährstoffe sowie wenig Energie. Mit etwas Varianz in der Zubereitung wird Rosenkohl über den Winter auch nicht langweilig.

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